Thomas Mann: biografia e opere

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Appunti in tedesco sulla biografia e sulle opere di Thomas Mann (2 pagine formato doc)

THOMAS MANN BIOGRAFIA

Thomas Mann (1875-1955) in Lübeck geboren in einer reichen Bürgerfamilie → -Vater: Kaufmann und später Senator -Mutter: aus Brasilien → am Schulunterricht desinteressiert + literarische Begabung → Tod des Vaters → München: langweile Büroarbeit + begann sein Studium → verließ die Universität und lebte als freier Schriftsteller → 1901: erster Roman „Buddenbrooks“ → 1927: Nobelpreis für Literatur → 1933 Machtübernahme der Nationalsozialisten: Emigration in Frankreich und in der Schweiz → bekam amerikanische Staatsbürgerschaft → Ende des 2.

Weltkrieges: wieder nach Europa → starb in der Schweiz.

Thomas Mann: biografia e Tonio Kroger

THOMAS MANN OPERE

HAUPTWERKE    
•1901: Buddenbrooks= Roman, Nobelpreis •1903: Tristan= Novelle •1903: Tonio Kröger= Novelle •1913: Der Tod in Venedig= 3 Novelle mit das Verhältnis von Kunst als Thema •1924: Der Zauberberg= Roman •1947: Doktor Faust= Roman
zentrale Thema: Konflikt zwischen Geist und Leben, Künstler und Bürger → -Vertreter des Bürgertums: er verurteilte die ästhetische Existenz und die asketische Welt der Kunst als Illusion -Künstler: er konnte das banale, eintönige Burgerleben nicht ertragen + fand in der Kunst einen Zufluchtsort → frühen Novellengestalten: Außenseiter + erwünschter Integration in die bürgerliche Gesellschaft
•Künstler: -krank, missgestaltet, schwach, energielos -Hauptfigur in vielen Werken -verkörpert die psychische und physische Dekadenz -anders als seine Mitmenschen -mager, schwarzhaarig, deutsche-romanische Namen (z.B.

Tonio Kröger) -körperliche Krankheit= äußere Form einer seelischen Krankheit und inneren Dekadenz -feinsinnige Ästheten die nicht fähig sind das banale Alltagsleben zu akzeptieren  -Kunst= Zufluchtsort (“Tonio Kröger„ + “Der Tod in Venedig„ über diese Thema)
•Bürger: -körperliches Symbol des Reichtums -groß, blaue Augen, blonde Haare, gesund -echte Deutsche mit typisch deutsche Namen (z.B. Hans Hansen)
Begriffe des Nordens und des Süden wichtige Rolle: •Norden= Land des Bürgertums •Süden= Land der Kunst → Mann fühlte in sich beide Elemente: Sohn eines reichen deutschen Kaufmanns + Südamerikanerin Mutter

THOMAS MANN OPERE: TONIO KROGER

TONIO KRÖGER (1903). vielleicht das autobiographischste Werk von Mann → zentrale Thema: Kontrast zwischen Künstlerexistenz und bürgerlichem Leben (so stark zum Tragen, dass er sogar versucht gewesen ist, der Novelle den Titel „Literatur“ zu geben) → 9 Kapiteln unterschiedlicher Lange über das Leben von Tonio Kröger von seinem 14. Lebensjahr bis ein wenig jenseits der 30
Sohn einer reichen Familie aus Lübeck: -Vater= Großkaufmann und Konsul -Mutter Consuelo= aus einem südländischen Land → Erbe: -von der Mutter= Aussehen (dunkle Augen, schwarze Haare) + starke Zuneigung zur Kunst -von dem Vater= Wunsch nach einem soliden, bürgerlichen Leben + Misstrauen gegen die Künstler und ihr unordentliches Leben → er fühlt anders als seine blonden, blauäugigen Mitschüler → 14: Zuneigung zu Hans Hansen = sein absolutes Gegenteil → Tod seines Vaters → Mutter heiratet einen Musiker mit italienischem Name und folgt ihn → verlasst Lübeck + Weg als Künstler = Kunst wie ein Flucht → Konflikt in seine Natur: wird Schriftsteller aber er kann sich in die Welt der Kunst nicht vollkommen integrieren = fühlt sich anders als die Künstler seiner Zeit (Dekadenten) die am menschlichen Leben nicht teilnehmen = liebt das banale und oberflächliche, gesunde und arbeitsame Leben der normalen Bürger + mochte als Künstler daran teilnehmen → zwei entschiedenen Aspekte seiner Person (Gesundheit und Kunst) entwickeln sich parallel, aber in entgegengesetzte Richtung: Gesundheit immer schwacher ≠ Kunst immer mehr verfeinert → zieht nach Süden um seiner Bestimmung als Künstler zu folgen → München: er lernt der russischen Malerin Lisaweta Iwanowna können → Gespräch mit ihr= das essayistische Mittelstuck: sie erkennt was Tonio ist= ein „verirrter Burger oder ein Künstler mit schlechten Gewissen“ + Tonio spricht von seine Sehnsucht nach dem Normalen, Wohlanständigen und Liebenswürdigen, dem Leben in seiner Banalität + er sagt er lebt in zwei Welten und in keiner fühlt er sich zu Hause, aber trotzdem gibt er zu er liebe das Leben → Lisaweta zieht eine Bilanz seiner Existenz: er ist ein Bürger auf Irrwegen (sentiero sbagliato), ein verirrter Burger (randagio) → aus dem Norden schreibt Tonio Briefen in der er sagt dass seine tiefste Liebe gehört den Blonden und Blauäugigen, den hellen Lebendigen, den Glücklichen, Liebeswürdigen und Gewöhnlichen